Kündigung erhalten? So viel Abfindung ist realistisch.
Es gibt keinen allgemeinen Anspruch auf Abfindung – gezahlt wird sie, weil eine Kündigungsschutzklage für den Arbeitgeber teuer und riskant ist. Die Faustformel zeigt die übliche Größenordnung.
Rechnerische Abfindung
Der stärkste Hebel ist die 3-Wochen-Frist: Nur solange Klage möglich ist, hat der Arbeitgeber einen Grund zu zahlen.
Die Abfindung ist steuerpflichtig; die Fünftelregelung (§ 34 EStG) kann die Belastung mindern – das gehört in die Verhandlung.
Auf das Arbeitslosengeld wird sie grundsätzlich nicht angerechnet, sofern die Kündigungsfrist eingehalten ist; bei Aufhebungsverträgen droht ohne Gestaltung eine Sperrzeit.
Orientierung anhand der verbreiteten Faustformel (0,5 Bruttomonatsgehälter je Beschäftigungsjahr, vgl. auch § 1a Abs. 2 KSchG). Ein gesetzlicher Abfindungsanspruch besteht nur in Ausnahmefällen (z. B. § 1a KSchG, Sozialplan, §§ 9, 10 KSchG); die tatsächliche Höhe ist Verhandlungssache und hängt wesentlich von den Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage ab. Rechtsstand: Juni 2026. Dieses Tool ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall; es speichert und übermittelt keine Eingaben.